• cfgaussian@lemmygrad.ml
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    2 days ago

    I suspect this confusion may be just an artifact of the specific words chosen for the English translation.

    As far as i can tell in the German original text Marx uses the terms “use value” and “use item” somewhat interchangeably, at least in this section. But clearly, if you read further the entire section, which is about the distinction between the use and exchange value of an item, you see that what he means is that use value is a property of an item.

    Feel free to run the original German text through a few different translators to get a feel of what some alternative wordings might be:

    Your first quoted passage

    Die Nützlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert. Aber diese Nützlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigenschaften des Warenkörpers bedingt, existiert sie nicht ohne denselben. Der Warenkörper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw-, ist daher ein Gebrauchswert oder Gut. Dieser sein Charakter hängt nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchseigenschaften dem Menschen viel oder wenig Arbeit kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerte wird stets ihre quantitative Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen usw. Die Gebrauchswerte der Waren liefern das Material einer eignen Disziplin, der Warenkunde. Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswertebilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Träger des Tauschwerts.

    Second quoted passage

    Man hat also gesehn: in dem Gebrauchswert jeder Ware steckt eine bestimmte zweckmäßig produktive Tätigkeit oder nützliche Arbeit. Gebrauchswerte können sich nicht als Waren gegenübertreten, wenn nicht qualitativ verschiedne nützliche Arbeiten in ihnen stecken. In einer Gesellschaft, deren Produkte allgemein die Form der Ware annehmen, d.h. in einer Gesellschaft von Warenproduzenten, entwickelt sich dieser qualitative Unterschied der nützlichen Arbeiten, welche unabhängig voneinander als Privatgeschäfte selbständiger Produzenten betriebenwerden, zu einem vielgliedrigen System, zu einer gesellschaftlichen Teilung der Arbeit.

    (I copied a little more than your short quoted passages so you can see the full context.)

    I think the following part illustrates this interchangeable use of the terms “use value” (in German “Gebrauchswert”) and “use item” (“Gebrauchsgut”):

    Ein Gebrauchswert oder [Gebrauchs-]Gut hat also nur einen Wert, weil abstraktmenschliche Arbeit in ihm vergegenständlicht oder materialisiert ist

    (My addition in the square brackets is just to clarify that Marx here, i.m.o., is using a typical German syntax where a compound word can be abbreviated when its first part was already used in the previous compound word.)

    Translated:

    A use value, or useful article, therefore, has value only because human labour in the abstract has been embodied or materialised in it.

    I think this is some unfortunately imprecise use of language, but that is how Marx wrote it.